Heute zu Gast ist ein ganz besonderes System: Duden Institute für Lerntherapie. Der Gründer Dr. Gerd-Dietrich Schmidt erklärt uns, dass es sich hier nicht um das wohl bekannteste Wörterbuch handelt. Vielmehr handelt es sich bei diesem Franchisesystem um Lerntherapien für Kinder mit Lese-Rechtschreib-Schwäche oder Rechenschwäche.
Welche Rolle die eigenen Franchisenehmer bei den Lerntherapien spielen und wer überhaupt Franchisenehmer werden kann, erklärt uns Gerd im folgenden Interview.


Viel Spaß bei dem aufschlussreichen Interview!

 

Links:

Duden Institute

Duden Institute Franchise

Lieblingsbuch:

Führen Leisten Leben

Auf dem Weg zum erfolgreichen Unternehmer

… und mittags geh ich heim

Lieblingsrockstar:

Mika, Oldies & Evergreens

 

Das ist Duden Institute für Lerntherapie

Das vorgestellte Franchisesystem hat, wie vielleicht im ersten Gedanken vermutet, nur noch indirekt etwas mit dem wohl bekanntesten Wörterbuch Duden zu tun.

Das Franchisekonzept von Duden Institute für Lerntherapie bietet individuelle und wissenschaftlich fundierte Hilfe und Lerntherapie für Kinder und Jugendliche mit Lese-Rechtschreib-Schwäche oder auch Rechenschwäche an. Und das bereits in Deutschland, Österreich sowie der Schweiz.
Wenn also extreme Lernschwierigkeiten bei Kindern festgestellt werden und eine normale Nachhilfe oder Förderunterricht nicht mehr greift, sollte dringend professionelle Hilfe hinzugezogen werden. Andernfalls können rasch psychosoziale Schwierigkeiten (Mobbing, familiäre Probleme, soziale Ausgrenzung) als auch psychosomatische Erkrankungen (Schwindel, Magenbeschwerden, Allergien, etc.) auftreten, sobald die betroffenen Kinder unter Druck stehen oder gar in die Schule gehen. Und dies kann gerade im jungen Alter langfristige Folgen mit sich ziehen.

An dieser Stelle greifen die wissenschaftlich fundierten Lerntherapien und praktisch erprobten Konzepte der Duden Institute für Lerntherapie. Die ausgebildeten Therapeuten sind unter anderem Psychologen und Pädagogen, welche zu den Kindern eine therapeutische Beziehung aufbauen und individuell mit Kind, Eltern und auch der Schule pädagogische, psychotherapeutische und fachdidaktische Maßnahmen durchführen.

 

Von der ersten Idee bis heute

Bereits im Jahr 1990 gründete Dr. Gerd-Dietrich Schmidt mit einem Kollegen ein kleines Bildungsunternehmen. Im Jahr 1994 entstand dann im Rahmen einer abgeschlossenen Promotion einer Bekannten das Konzept der Lerninsitute, um Kindern und Jugendlichen mit Lernschwächen und -schwierigkeiten zu helfen und mit ihnen zu arbeiten. So wurden die ersten Institute auf Basis dieses Konzeptes gegründet, welches dann bis 2000 weiterentwickelt wurde.
Übrigens: Bereits drei Jahre nach der Gründung, in denen die Konzepte in den eigenen Betrieben getestet und wissenschaftliche Materialien entwickelt wurden, wechselte das Unternehmen zum Franchisesystem.
Im Jahr 2000 entstand schließlich auch eine Kooperation mit einem bibliographischen Institut, welches die Marke und den Verlag Duden hat. Diese Kooperation hielt dann bis zum Jahr 2009, in dem sich dazu entschieden wurde, den Verlag an die Cornelsen-Gruppe zu verkaufen. Dr. Schmidt jedoch löste die Institute wieder heraus, sodass sie als eigenständiges Unternehmen agieren können. 

Heute arbeitet der Duden Verlag und Duden Institute für Lerntherapie nach wie vor sehr viel zusammen, haben eine enge Beziehung und zeigen sich auf gemeinsamen Messeauftritten. Nichtsdestotrotz sind sie seit 2009 eigenständige Unternehmen.

Nach mittlerweile über 25 Jahren besteht das Unternehmen aus aktuell 50 Franchisenehmern mit insgesamt 90 Standorten, welche sich sowohl in Deutschland, als auch in Österreich und der Schweiz niedergelassen haben.
Zusammen erwirtschaften sie einen Umsatz von 12,5 Mio EUR und allein in den vier eigenen Instituten behandeln 50 festangestellte Mitarbeiter ca. 600 Klienten.
In der ganzen Gruppe sind es sogar 4.500 Klienten täglich, die therapiert und verwaltet werden.

 

Die Franchisenehmer

Der Gründer Dr. Schmidt verrät uns, dass im Vergleich zu manch anderen Systemen nicht jeder und vor allem man nicht allzu schnell Franchisenehmer werden kann.
Um ein eigenes Duden Institut aufzubauen und zu führen, ist eine Ausbildung zum Lerntherapeuten erforderlich. Bestenfalls sollten bereits Vorkenntnisse auf Hochschulniveau und aus der Richtung Pädagogik, Psychologie und Sprachtherapie vorhanden sein.

Sind diese Vorkenntnisse gegeben, werden die Interessenten in einem entsprechenden Assessment-Center auf weitere Eigenschaften und persönliche Stärken getestet. Denn: Neben den pädagogischen “Skills” sollte ein Franchisepartner auch ein guter Verkäufer und Unternehmer sein. Dr. Schmidt erklärt, dass die Institute in multiprofessionellen Teams (Lehrer, Logopäden, Sozialpsychologen, etc.) arbeiten und somit auch eine umfassende Mitarbeiterführung sowie gute Verkaufsstrategien von Nöten sind.
Neben den ganzen unternehmerischen Eigenschaften sollte jedoch eines ganz klar nicht fehlen: Soziale Empathie. Da der hauptsächliche Teil der Arbeit im sozialen Bereich liegt, sollte diese auf jeden Fall und im großen Maße gegeben sein.

Ist nun ein geeigneter Franchisenehmer gefunden, absolviert dieser eine lerntherapeutische Fachausbildung an einer Fernhochschule, welche neben dem theoretischen Inhalt auch Hospitationen und angeleitete Therapien beinhalten.
In der Regel kann dann nach 12 Monaten mit der “eigentlichen” Arbeit als Franchisenehmer bei Duden Institute für Lerntherapie begonnen werden.

 

Zukunft & Ziele

Ein klares Ziel von Dr. Schmidt ist es, so viele Standorte im deutsch sprachigem Raum aufzubauen, sodass ein Duden Institut von quasi jeder Stadt innerhalb einer Stunde erreicht werden kann.
Zudem möchte das Franchisesystem die Online-Möglichkeiten weiter ausbauen, welche durch die Corona-Zeiten vermehrt in den Vordergrund gerückt sind.

Sowohl die Lerntherapie für Kinder und Jugendliche, als auch die Fachausbildung und die interne Kommunikation soll zukünftig vermehrt digitalisiert stattfinden, um in diesen eingeschränkten Zeiten mehr Möglichkeiten zu schaffen.

Des Weiteren steht die Entwicklung eines integrierten Systems auf der Agenda. Dieses soll in erster Linie eine verbesserte Kommunikation, eine einfachere und einheitliche Verwaltung sowie einen umfassenderen Informationsaustausch ermöglichen. Denn wie bereits erwähnt: Tagtäglich müssen bis zu 4.500 Klienten therapiert und gleichzeitig auch verwaltet werden. 

Zu guter Letzt steht die öffentliche Anerkennung und Finanzierung von Lerntherapien auf der Wunsch- und Zielliste von Duden Institute für Lerntherapie
Aktuell werden ganze 60% der Therapien privat bezahlt, nur 40% von Jugend- oder selten Jobcentern.
Bisher findet hier schon viel Öffentlichkeits- und Lobbyarbeit statt und eine gute Entwicklung ist bereits erkennbar. Doch die Präsenz und öffentliche Anerkennung von Lerntherapien muss weiterhin wachsen, verrät uns Dr. Schmidt.

Als Online Marketing Tool nutzt das etablierte Franchisesystem in erster Linie das Social Media, wo sie bereits über eine erstaunliche Community verfügen. Auf Facebook sind es fast 17.000 Follower!
Nicht zuletzt haben sie auch die Welt der Podcasts entdeckt. Hier bietet Duden Institute für Lerntherapie mit seinem Podcast  „Entdecken. Lernen. Ausprobieren.“ ein neues Audio-Format für Eltern, Lehrkräfte, Lerntherapeuten und alle anderen Personen, die Betroffenen mit einer gezielten Lerntherapie unterstützen möchten.

Wir sagen WOW und finden das wirklich toll!


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