Heute ein echter Klassiker der Franchisewirtschaft im Interview: Treppenmeister. Thomas Köcher, heute als Interview-Gast bei uns, führt das Franchisesystem in der zweiten Generation und erzählt in dem Interview, was sie von anderen Systemen schon seit der Gründung unterscheidet. Denn: Sie suchen nicht den klassischen Existenzgründer. Einer ihrer Erfolgsfaktoren ist ebenfalls nicht der klassischste: Treppenmeister verfügt über insgesamt vier Beiräte. Welche Funktionen sie haben und wie deren Entscheidungsgewalt aussieht erklärt Thomas uns in diesem interessanten Interview.

 

Links:

Treppenmeister

Treppenmeister Franchise

 

Buchempfehlungen: (*)

Führen, Leisten, Leben von Malik

Fairplay Franchising

Lieblingsrockstar:

Frank Zappa 

Pink Floyd

Fanta 4

 

Das ist Treppenmeister:

Als Marktführer von Deutschland und der Schweiz ist Treppenmeister DER Anbieter für qualitative und hochwertige Treppen. Das Franchisesystem bietet die Beratung, Planung, Fertigung und Montage aus einer Hand und erfüllt mit unterschiedlichen Treppensystemen jeden Treppenwunsch.
Dabei wird jede Treppe individuell geplant und angefertigt. Die Produktpalette bietet alle erdenklichen Materialien und Formen, welche für jede Treppe die richtige Lösung bieten. selbstverständlich in Meisterqualität und zum fairen Preis. Unsere Garantie umfasst neben den verwendeten Materialien und der Verarbeitung auch die fachgerechte Montage unserer Treppen.

 

Von der ersten Idee bis heute:

Der erste kleine Schritt von Treppenmeister begann indirekt mit der Erfindung der Bucher-Treppe von Herrn Bucher. Herr Köchers Vater lernte ihn vor über 50 Jahren kennen und war von Herrn Bucher’s Treppenkonzept begeistert: Dieser entwickelte eine Treppe, welche flexibel und schnell beim Kunden verbaut werden konnte, ohne, dass genaue Aufmaße genommen werden mussten. Die Treppe konnte einfach und schnell vorgefertigt werden, ohne dass teure CNC Maschinen von Nöten waren. Diese waren in den damaligen Zeiten nämlich enorm hochpreisig und dementsprechend selten.
Nachdem Herr Köchers Vater eine Absage seines damaligen Arbeitgebers erhielt, mit dem Bucher-Konzept zu kooperieren, gründete er gemeinsam mit Herrn Bucher eine Gruppe aus Schreinern, Treppenbauern und Zimmerern.

Da es als herkömmlicher Handwerksbetrieb schwierig war, eine Chance gegen die aufsteigende Möbelindustrie zu haben, war die Vision schnell klar: Dem Handwerker müssen die Methoden der Industrie angeboten und zugänglich gemacht werden. So entstanden die drei großen Säulen des Unternehmens:
– Gute Produkte (mittlerweile über 10 verschiedene Treppen entwickelt, welche alle Zulassungen haben und für jede Treppe zählen)
– Gute Organisation (in Werkstatt, Büro und Verkaufsalltag)
– Guter Verkauf und starkes Marketing

So entstand im Jahr 1979 aus GbR eine GmbH mit dem Namen Treppenmeister. Der Schritt ins Franchising mit dem ersten richtigen Franchisevertrag geschah erst im Jahre 1994, bis dahin wurde mit Lizenzverträgen gearbeitet.

Heute hat der Treppenbauer-Marktführer über 106 Franchisenehmer und einen beachtlichen Marktanteil von knapp 12%. In Deutschland befinden sich allein 40 Franchisepartner, über 50 Partner befinden sich seit 2004 in Frankreich, hier sind die Partner jedoch vergleichsweise kleiner als im deutschsprachigen Raum. Die restlichen Franchisenehmer verteilen sich auf die Schweiz und Österreich.
Insgesamt produziert Treppenmeister ca. 19.000 Treppen und erreichen einen Umsatz von 87 Millionen EUR im Jahr.
Zu dem Franchiseunternehmen zählen mittlerweile 1500 Mitarbeiter, davon allein 150 Auszubildende, welche den immensen Bedarf an kompetenten Mitarbeitern hoffentlich bald decken können.

 

Die Franchisenehmer:

Um Franchisepartner bei Treppenmeister zu werden, sollte die technische Affinität im Vordergrund stehen. Herr Köcher erzählt,  dass also in erster Linie keine Neu- und Existenzgründer gesucht werden, stattdessen wird der Fokus auf bereits bestehende Treppenbauer oder auch Schreinereien und Zimmerern gelegt. So ist ein gewisses technisches Know-How von vorne rein gegeben und vereinfacht den Einstieg enorm, denn bei Treppenmeister ist die Produktion neben dem Vertrieb mindestens genau so essentiell. Die Produktion und Fertigung der Treppen findet bei den Partnern vor Ort statt, um so die direkte Nähe zum Kunden gewährleisten zu können. Zudem wird komplett auf die Kooperation mit Subunternehmen verzichtet, um so die Qualität der Produkte gewährleisten zu können. In erster Linie muss sich der Franchisepartner um die Produktion kümmern, andere organisatorische und existentielle Aspekte übernimmt die Zentrale.

Wie bereits erwähnt verfügt Treppenmeister über vier Beiräte:

  • Technische Entwicklung
  • Marketing und Werbung
  • Software-Entwicklung
  • Strategie

In diesen Beiräten kann spezifisch und punktuell auf die jeweiligen Entwicklungspläne und -schritte eingegangen und diese gemeinsam optimiert und beschlossen werden.

 

Zukunft & Ziele:

Für die nahe Zukunft plant Treppenmeister zunächst die flächendeckende Ausweitung in Österreich und Frankreich. Außerdem möchten Sie den deutschen Marktanteil von knapp 12% auf 15% steigern und so den noch verbreiteten Bau von Betontreppen zurückdrängen.

 

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